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Ihre
Vorteile
Mit einem Börsengang sind zahlreiche Vorteile und
auch zusätzliche neue Aufgaben für das Unternehmen verbunden:
Zugang zu
zinslosem Eigenkapital
Der Hauptgrund
für einen Börsengang ist für viele Firmen immer noch der
Zugang zum attraktivsten Mittel der Unternehmensfinanzierung, dem internationalen
Kapitalmarkt. Eine Börseneinführung bringt substanziellen Zugewinn
an nicht rückzahlbarem Eigenkapital, ohne Risiko einer Verschuldung oder
Restriktionen, wie sie beispielsweise Risikokapitalgeber oft einfordern. Einmal an der Börse notiert,
kann das Unternehmen später durch weitere Emissionen erneut Kapital
aufnehmen.
Verbesserungen
für die Mitarbeiter
Eine börsennotierte
Firma kann ihren Beschäftigten Aktienoptionspläne anbieten. Solche
Pläne verbessern die Motivation der Mitarbeiter und die Qualität
der Produkte, da der finanzielle Erfolg der Firma auch das Einkommen der Mitarbeiter
steigert. Aktienboni für Vorstände und leitendes Management koppeln
Teile der Einkünfte an den eigenen unternehmerischen Erfolg. Börsennotierte
Firmen können oftmals höher qualifizierte Mitarbeiter für sich gewinnen.
Zugriff auf
den US-Markt
Eine an den US-Börsen notierte
Firma hat direkten Zugriff auf den gesamten amerikanischen Markt und profitiert
davon ebenso wie von unerreicht unternehmerfreundlichen
Rahmenbedingungen und Gesetzen. Die amerikanische Wirtschaft ist die stärkste der Welt. Die
USA stellen nur etwas mehr als vier Prozent der Weltbevölkerung, produzieren
aber 30 Prozent aller Güter und Waren. Fünf der zehn größten Firmen der Erde
sind US-Konzerne. Der Dollar beherrscht die Finanzmärkte. »Wenn Wall Street
hustet, bekommen die europäischen Börsen eine Lungenentzündung«, heißt der
Spruch der Broker in Frankfurt und London.
Ausweitung der Geschäftsbeziehungen
Die sich aus
den amtlichen Veröffentlichungen und Pressemitteilungen ergebende
Publicity kann eine effektive Ergänzung von Produktpromotion und Werbung
sein und zu möglichen neuen Kunden und Geschäftspartnern führen.
Dabei schafft es zusätzliches Vertrauen, dass sich das Unternehmen
strenger Kontrolle der US-Börsenaufsicht SEC und deren Vorschriften unterwirft.
Die Tatsache, dass die finanzielle Situation der Firma genauer Prüfung
des Marktes unterliegt, kann durchaus geschäftliche Verhandlungen
positiv beeinflussen. Ein Börsengang steigert zudem das Ansehen und
internationale Renommee des Unternehmens.
Erleichterung
von Mergers & Acquisitions
Durch das an
der Börse aufgenommene Eigenkapital können Erwerbungen jeglicher
Art einfacher finanziert werden. Wahlweise können hierfür auch
Aktien des Unternehmens verwendet werden, Barmittel bleiben somit frei
für andere Vorhaben. Die Bewertung der Aktien erfolgt nach dem Markt,
somit entfällt die aufwendige und oft strittige Unternehmensbewertung
bei einer Privatfirma.
Niedrige
Zulassungsbedingungen und hohe Liquidität
Bei eine Börsennotierung
an der NASDAQ profitiert das Unternehmen von sehr moderaten Zulassungsvoraussetzungen,
was den Schritt an die Börse leichter macht als irgendwo sonst. Gleichzeitig
bietet die NASDAQ die höchste Marktliquidität aller Börsenplätze
weltweit (die Fähigkeit eines Marktes, auf hohe Käufe und Verkäufe
mit nur geringer Veränderung des Aktienkurses zu reagieren).
Flexibilität
in der persönlichen Finanzplanung
Aktien haben
eine deutlich höhere Liquidität als beispielsweise GmbH-Anteile.
Zeitpunkt, Menge und Stückelung eines Verkaufs - unter Berücksichtigung
von Insidergesetzen und Marktgegebenheiten - können weitaus besser
gesteuert werden. Die Verkaufserlöse sind unter bestimmten Bedingungen
sogar steuerfrei.
Reduzierung
des Bankeneinflusses
Eine börsennotierte Firma kann Teile des aufgenommenen Eigenkapitals zur
Reduzierung oder Ablöse von Krediten verwenden, um den Bankeneinfluß auf das
Unternehmen zu reduzieren und Kosten für Zinszahlungen einzusparen.
Zu den neuen Aufgaben
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